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What holds

Tanz/Performance

Performance, Konzert, neue Musik, Installation. Mit Márcia Mendes, Maria Amor, Oro & Sara Congost Adel

Weaving and sound have always been intertwined. From winters spent harvesting and rhythmically beating cotton, to evenings of singing while spinning fibre; from women’s circles exchanging stories or passing on knowledge to future generations, to a more solitary practice of thinking by doing. Threads are lines both concrete and symbolic, that carry sonic memory. What holds is an improvisation that explores tension as a shared condition between weaving and sound. In both practices, tension is what allows structure to emerge, shaping rhythm through resistance: it gives resonance to strings and sustains the warp. A piano, a guitar, and a metal structure composed of heddles (an essential part of pattern formation on the loom) are activated as resonant bodies and manipulated using tools such as needles, a bow, and magnets. If tension is one of the conditions that allows structures to resonate, what kinds of structures are we sustaining today? In a time no longer guided by natural cycles and an absence of direct relationships with world material, what methods can we create to repair and redefine these structures from within?

Weben und Klang waren schon immer miteinander verflochten. Von Wintern, die mit dem Ernten und rhythmischen Schlagen von Baumwolle verbracht wurden, bis zu Abenden, an denen beim Spinnen von Fasern gesungen wurde; von Frauenkreisen, in denen Geschichten ausgetauscht oder Wissen an zukünftige Generationen weitergegeben wurde, bis hin zu einer eher solitären Praxis des Denkens durch das Tun. Fäden sind konkrete und symbolische Linien, die klangliche Erinnerungen tragen. What Holds ist eine Improvisation, die Spannung als gemeinsame Bedingung von Weben und Klang erforscht. In beiden Praktiken ermöglicht Spannung das Entstehen von Struktur und formt durch Widerstand den Rhythmus: Sie verleiht Saiten Resonanz und hält die Kette gespannt. Ein Klavier, eine Gitarre und eine Metallstruktur aus Weblitzen – einem wesentlichen Bestandteil der Musterbildung beim Weben – werden als Resonanzkörper aktiviert und mit Werkzeugen wie Nadeln, einem Bogen und Magneten bespielt. Wenn Spannung eine der Bedingungen ist, die Strukturen zum Resonieren bringt, welche Strukturen halten wir heute aufrecht? In einer Zeit, die nicht mehr von natürlichen Zyklen geleitet wird und in der direkte Beziehungen zur materiellen Welt zunehmend fehlen: Welche Methoden können wir entwickeln, um diese Strukturen von innen heraus zu reparieren und neu zu definieren?

mit Márcia Mendes, Maria Amor I Oro und Sara Congost Adel
 

Eintrittspreis

regulär - 25 CHF | Studierende/Kulturlegi - 5 CHF/KulturLegi | Pay what you can

Veranstalter*innen

Verein Noef Noef Atelier


  • Banner intern: Kunsthoch 2026 (2.7.-29.8.)
  • Banner intern: ArtVisual WoW Luzern (17.08.-23.08.)
  • Banner: null41-Abo 2026
  • Banner: Sprungfeder Open Call 2026 (1.6.-23.8.)
  • Banner: Volière (1.8.-OpenEnd)
  • Banner: Künstler:innenbörse Thun (15.8.-29.8.)

Location

NoefNoef Atelier

Baselstrasse 99

6003 Luzern