Usama Al Shahmani
Literatur
Lesung & Gespräch
Usama Al Shahmani, geboren 1971in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasirija), hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert. Er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks aus dem Irak fliehen musste. 2018 erschien sein erster Roman « In der Fremde sprechen die Bäume arabisch ». Für seine Werke wurde Usama Al Shahmani vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Terra-Nova-Schillerpreis. Usama Al Shahmani lebt in Zürich.
Gadi, die Hauptfigur im Roman «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied » (Limmat Verlag 2025 ), lebt als Dozent für hebräische Sprache in Zürich, als sein Vater in Israel im Sterben liegt. Über dreissig Jahre hatte er keinen Kontakt mehr zu ihm. Wider Willen reist er ans Krankenbett des Vaters, nach seinem Tod bleibt ein unbequemes Erbe : eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen sowie der letzte Wunsch, die Hälfte seiner Asche solle in den Tigris gestreut werden. Als Gadi in einem der Hefte zu lesen beginnt, begegnet ihm nicht nur ein unbekannter Vater, sondern auch ein dunkles Kapitel der irakischen Geschichte : die Vertreibung der dort seit über zweitausend Jahren ansässigen jüdischen Bevölkerung unter tatkräftiger Hilfe der Nationalsozialisten.
Moderation: Luzia Stettler
Anmeldung erforderlich!
Usama Al Shahmani, geboren 1971in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasirija), hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert. Er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks aus dem Irak fliehen musste. 2018 erschien sein erster Roman « In der Fremde sprechen die Bäume arabisch ». Für seine Werke wurde Usama Al Shahmani vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Terra-Nova-Schillerpreis. Usama Al Shahmani lebt in Zürich.
Gadi, die Hauptfigur im Roman «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied » (Limmat Verlag 2025 ), lebt als Dozent für hebräische Sprache in Zürich, als sein Vater in Israel im Sterben liegt. Über dreissig Jahre hatte er keinen Kontakt mehr zu ihm. Wider Willen reist er ans Krankenbett des Vaters, nach seinem Tod bleibt ein unbequemes Erbe : eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen sowie der letzte Wunsch, die Hälfte seiner Asche solle in den Tigris gestreut werden. Als Gadi in einem der Hefte zu lesen beginnt, begegnet ihm nicht nur ein unbekannter Vater, sondern auch ein dunkles Kapitel der irakischen Geschichte : die Vertreibung der dort seit über zweitausend Jahren ansässigen jüdischen Bevölkerung unter tatkräftiger Hilfe der Nationalsozialisten.
Moderation: Luzia Stettler
Anmeldung erforderlich!
Eintrittspreis
Eintritt CHF 20.– | LGL-Mitglieder CHF 15.– | Studierende CHF 10.–
Veranstalter*innen
LiteraturGesellschaft Luzern




