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Überrannt – Overtourism in der Schweiz

Film

Von Jörg Huwyler (CHE 2026)

Die Schweiz feiert Tourismusrekorde – doch vielerorts kippt die Stimmung. Der Film zeigt, wo Reisende träumen und Einheimische stöhnen, und erzählt vom Land hinter der Postkartenkulisse, das unter Overtourism zunehmend ächzt.

Der Tourismus in der Schweiz boomt: 2025 wurde mit über 60 Mio. Logiernächten – Hotels und Parahotellerie zusammengezählt – ein neuer Rekord erzielt. Dies zum dritten Mal in Folge. Dabei fühlt sich die Bevölkerung vermehrt von Touristen gestört. Wie erleben Reisende die Schweiz, wo kommt es zu Friktionen und wie begegnet man dem Besucherstrom? Der Dok begleitet eine asiatische Reisegruppe in der Zentralschweiz und im Berner Oberland, dokumentiert den Arbeitsalltag einer Zugbegleiterin und zeigt ein Dorf, das nach einer Netflix-Serie überrannt wird. Ausgangspunkt ist Luzern, dessen Besucherzahl sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelte. Noch immer chauffieren Busse Massen von Touristen direkt vor die Tore der Uhrengeschäfte und tragen so zur Verkehrsüberlastung bei. Erstmals erhebt die Stadt nun Anhaltegebühren und führt ein Slot-System ein. Zu Friktionen kommt es auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Pendler beklagen sich über überfüllte Züge – etwa auf den Strecken nach Engelberg und Interlaken.

Regie: Jörg Huwyler | Land: Schweiz, 2026 | Länge: 50 min. | Sprache: Deutsch


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Location

Stattkino

Löwenpl. 11

6004 Luzern