Tankstelle Bühne
Theater
Theater, Tanz. Zentralschweizer Förderplattform
Die TANKSTELLE BÜHNE ist eine Zentralschweizer Nachwuchsplattform, die seit 2013 Künstler*innen unterstützt, die am Anfang ihres künstlerischen Schaffens stehen. Mehrere Nachwuchskünstler*innen zeigen ihre Bühnenbeiträge.
Ein Abend mit drei Stücken à je 20 Minuten von jungen Performer*innen. Sie zeigen ihre ersten Bühnenstücke im Bereich Tanz, Musik und Performance.
Zu den Stücken
Company: Third Shore |Nina Ritter & Zhiyelun Qi
«Ferne Nähe»
«Ferne Nähe» ist ein Duett, choreografiert und getanzt von Zhiyelun Qi gemeinsam mit seiner Co-Creative Nina Ritter. Das Stück untersucht, wie transkulturelle Prägungen und deren Mehrwert durch Tanz sichtbar gemacht werden können. Leise, häufig unsichtbare Prozesse und Erfahrungen werden körperlich und emotional erlebbar und als identitätsstiftende Prozesse erfahrbar. «Ferne Nähe» schafft Raum für Reflexion, Perspektivenwechsel und Dialog im gesellschaftlichen Zusammenleben.
Tiziana Greco und Ramon Juchli
«Yulaec»
Das Trend-Produkt yulaec ist der letzte Schrei. Auf dem Pausenplatz, in den Sozialen Medien, selbst das Feuilleton und die Tagesschau kommen nicht mehr drum herum. Frisch von den Förderbändern einer Fabrik, irgendwo in Ostasien, gelangt es bis in die Regale der Zentralschweiz, wo Teenager und ihre Grosseltern gleichermassen zugreifen. Der Hype ist real. Und was passiert, wenn er es nicht (mehr) ist? Eine audiovisuelle Performance.
Elisa Bruder, Sophie Oetinger, Mila Lyutskanova, Pearlie Frisch und Rahel Weber
«Fermentierte Welten – Ökologie der Reifung»
Fermentation ist nicht nur eine uralte Kulturpraktik, sondern ein biologisch-lebendiger Prozess. So wird beispielsweise Milch durch mikroskopische Organismen in Käse umgewandelt. Flüssiges wird feste Form. Rohstoff wird Nahrung. Gegenwart bedingt Geduld. Das Projekt versteht Fermentation als ästhetische und politische Geste der Entschleunigung. Unserer Zeit, die von Beschleunigung, Kontrolle und Effizienz bestimmt ist, setzt das Kollektiv die Logik des Werdens entgegen, nämlich die Herstellung von Käse. Ein Prozess, der sich nicht vollständig steuern lässt, der auf Kooperation mit unsichtbaren Akteuren angewiesen ist und der vor allem Zeit braucht. Körperliche Gesten wie das Kneten, Pressen, Schneiden, Rühren werden zur Choreografie. Käse ist die Identifikationsmetapher der Schweiz. Mit viel Selbstironie betrachtet das Kollektiv den Nationalmythos und fermentiert sich gleich selbst.
Produktionspartner*innen
Die Tankstelle Bühne ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kleintheater Luzern, Südpol Luzern, Chäslager Stans und Theater im Burgbachkeller.
Mehr Infos tankstellebuehne.ch
Die TANKSTELLE BÜHNE ist eine Zentralschweizer Nachwuchsplattform, die seit 2013 Künstler*innen unterstützt, die am Anfang ihres künstlerischen Schaffens stehen. Mehrere Nachwuchskünstler*innen zeigen ihre Bühnenbeiträge.
Ein Abend mit drei Stücken à je 20 Minuten von jungen Performer*innen. Sie zeigen ihre ersten Bühnenstücke im Bereich Tanz, Musik und Performance.
Zu den Stücken
Company: Third Shore |Nina Ritter & Zhiyelun Qi
«Ferne Nähe»
«Ferne Nähe» ist ein Duett, choreografiert und getanzt von Zhiyelun Qi gemeinsam mit seiner Co-Creative Nina Ritter. Das Stück untersucht, wie transkulturelle Prägungen und deren Mehrwert durch Tanz sichtbar gemacht werden können. Leise, häufig unsichtbare Prozesse und Erfahrungen werden körperlich und emotional erlebbar und als identitätsstiftende Prozesse erfahrbar. «Ferne Nähe» schafft Raum für Reflexion, Perspektivenwechsel und Dialog im gesellschaftlichen Zusammenleben.
Tiziana Greco und Ramon Juchli
«Yulaec»
Das Trend-Produkt yulaec ist der letzte Schrei. Auf dem Pausenplatz, in den Sozialen Medien, selbst das Feuilleton und die Tagesschau kommen nicht mehr drum herum. Frisch von den Förderbändern einer Fabrik, irgendwo in Ostasien, gelangt es bis in die Regale der Zentralschweiz, wo Teenager und ihre Grosseltern gleichermassen zugreifen. Der Hype ist real. Und was passiert, wenn er es nicht (mehr) ist? Eine audiovisuelle Performance.
Elisa Bruder, Sophie Oetinger, Mila Lyutskanova, Pearlie Frisch und Rahel Weber
«Fermentierte Welten – Ökologie der Reifung»
Fermentation ist nicht nur eine uralte Kulturpraktik, sondern ein biologisch-lebendiger Prozess. So wird beispielsweise Milch durch mikroskopische Organismen in Käse umgewandelt. Flüssiges wird feste Form. Rohstoff wird Nahrung. Gegenwart bedingt Geduld. Das Projekt versteht Fermentation als ästhetische und politische Geste der Entschleunigung. Unserer Zeit, die von Beschleunigung, Kontrolle und Effizienz bestimmt ist, setzt das Kollektiv die Logik des Werdens entgegen, nämlich die Herstellung von Käse. Ein Prozess, der sich nicht vollständig steuern lässt, der auf Kooperation mit unsichtbaren Akteuren angewiesen ist und der vor allem Zeit braucht. Körperliche Gesten wie das Kneten, Pressen, Schneiden, Rühren werden zur Choreografie. Käse ist die Identifikationsmetapher der Schweiz. Mit viel Selbstironie betrachtet das Kollektiv den Nationalmythos und fermentiert sich gleich selbst.
Produktionspartner*innen
Die Tankstelle Bühne ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kleintheater Luzern, Südpol Luzern, Chäslager Stans und Theater im Burgbachkeller.
Mehr Infos tankstellebuehne.ch
Eintrittspreis
40.00 CHF | 25.00 CHF



