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Stanser Musiktage 2026: Tribade & La Muchacha

Konzert

Doppelkonzert. Rap, Flamenco, Afrobeat & Singer-Songwriter

Kämpferische Sounds aus Barcelona: Tribade verschmelzen Rap, Flamenco und Afrobeat mit queer-feministische Texten.

«Als gebürtiger Barceloner bin ich stolz auf eine Band wie Tribade», schreibt Marcos Molinero von der Musik-Plattform Europavox. «Da ist eine Band, die der Gesellschaft die Wahrheit ins Gesicht sagt und es sogar schafft, einen einzuschüchtern, zum Nachdenken zu bringen und vor allem zu erkennen, dass es viele Dinge gibt, die wir an uns selbst und damit auch an der heutigen Gesellschaft ändern müssen». Ihre Inszenierungen und ihre Clips seien «bahnbrechend und gewagt» und zeugten von einem ebenso erfolgreichen wie kohärenten Diskurs.

Tribade wurde als Duo von den MCs Bittah und Masiva Lulla gegründet. Mit ihrem Debutalbum «Las Desheredadas» erreichten sie 2019 internationale Aufmerksamkeit. Es folgten Auftritte auf grossen Bühnen wie TransMusicales (F), Eurosonics (NL) oder SWSW (Texas/USA). Mit dem aktuellen und dritten Album «La Tregua» (2024) fügen die MCs aus Barcelona ihrem Kampf gegen das Heteropatriarchat und den Kapitalismus ein neues Kapitel hinzu.

Ihre Musik ist ein Schmelztiegel von Einflüssen, von Flamenco und Rumba bis hin zu Afrotrap, Reggaeton, Breakbeat oder urbanen New-Wave-Klängen. Die Texte von Tribade sind kämpferisch, feministisch und queer. Ihre sozialen Inhalte sind antikapitalistisch und antifaschistisch. Sie prangern all jene Missstände an, die sowohl aus der Welt der Musik als auch aus der Gesellschaft noch nicht verschwunden sind.

Ihre Musik ist intim, ihre Texte rütteln auf: La Muchacha aus Kolumbien ist eine Singer Songwriterin mit einer klaren Haltung.

Das Musikunternehmen von La Muchacha ist wie ein klangliches Manifest. Es entstand, indem Isabel Ramírez Ocampo alias La Muchacha die musikalischen Wurzeln ihres Volkes erforschte. Nahe bei den lateinamerikanischen Ursprüngen umfasst es auch eine tiefe Verbindung zur Singer-Songwriter-Tradition.

Mit dem intimen Format von Gesang und Gitarre taucht La Muchacha in die Nuancen kolumbianischer Rhythmen ein und verbindet Elemente der populären, folkloristischen und zeitgenössischen Weltmusik zu einem lebendigen und innovativen Sound. Die Singer Songwriterin hat ihre vier Alben erfolgreich in ganz Kolumbien und weltweit vorgestellt und ist bei Festivals, in Theatern und auf Kulturmärkten in Lateinamerika aufgetreten.

In den Jahren 2021, 2022 und 2023 unternahm die Musikerin drei Europatourneen und begeisterte das Publikum in Spanien mit Konzerten in Bilbao, Madrid, Barcelona und Santa Cruz de Tenerife. 2024 erweiterte sie ihren Wirkungskreis mit ersten Auftritten in Frankreich und Portugal sowie einer Tournee durch neun Städte in den Vereinigten Staaten. Dank der Unterstützung des Mid-Atlantic Arts Fund trat sie in Großstädten wie New York auf und nahm an renommierten Veranstaltungen wie dem Chicago International Music Festival teil.

La Muchacha und die Musiker*innen, mit denen sie spielt, verstehen sich selbst als kollektive, feministische, antirassistische Bewegung. Das aktuelle Album «Los Ombligos» ist ein selbstbewusstes und gehaltvolles Werk. Ihre Musik beschäftigt sich mit Themen wie der Verteidigung des Lebens, der Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften, Territorium, Liebe und dem Zusammenspiel von Humor und Satire.

Eintrittspreis

45 CHF | 25 CHF

Veranstalter*innen

Stanser Musiktage


  • Kulturpool
  • Banner: Stanser-Musiktage, Festival 2026, 30.3.-19.4.
  • Banner: null41-Abo 2026

Location

Kollegistans, Kollegium St. Fidelis

Mürgstrasse 20

6371 Stans