Stanser Musiktage 2026: Amaro Freitas
Konzert
Jazz
Er stammt aus den Slums von Recife und hat sich seinen Weg zum heutigen Künstler hart erarbeitet: Der Brasilianer Amaro Freitas begeistert mit seinem perkussiven Stil.
Das Klavier hämmert und tanzt, rieselt und flüstert. «Man vergisst leicht, dass das Klavier ein Schlaginstrument ist, aber wenn man Amaro Freitas spielen hört, wird das plötzlich sehr, sehr deutlich», kommentierte BBC 6. Amado Freitas holt Rhythmen aus dem Klavier, legt sie übereinander und gegeneinander. Gleichzeitig zaubert er Melodien und Harmonien aus den Tasten, gestaltet Musik mit tiefen Atmosphären, wie das sein aktuelles Solo-Album Y’Y (2024) unterstreicht. Freitas versteht Y’Y als eine Hommage an den Regenwald im Amazonas und die Flüsse von Nordbrasilien. Als prominente Gäste mit dabei sind Jeff Parker (Gitarre), Brandee Younger (Harfe) und Shabaka Hutchings (Flöte).
Amaro Freitas wuchs in einem Vorort von Recife im Nordosten Brasiliens auf. Mit 12 Jahren spielte er in der Kirchenband seines Vaters. Das «Wunderkind» erhielt einen Platz am Conservatório Pernambucano de Música, aber musste das Studium abbrechen, weil es seine Familie nicht mehr bezahlen konnte. Mit 15 entdeckte er eine DVD von Chick Corea. «Er hat mich total umgehauen, ich hatte so etwas noch nie gesehen, aber ich wusste, dass ich genau das mit einem Klavier machen wollte.»
Freitas spielte in Restaurants und Bars und veröffentlichte 2016 sein Debutalbum «Sangue Negro», eine Mischung aus BeBop, Minimal, Afrojazz und Samba. 2019 wurde er an die Montreux Jazz Academy eingeladen. Heute zählt er zu den interessantesten Jazz-Pianisten der jüngeren Generation. Mit der Sprache des Jazz und unter Verwendung komplexer mathematischer Muster erforscht er die traditionellen Rhythmen seiner Heimat und erspielt sich eine eigene Ausdrucksweise im brasilianischen Jazz.
Er stammt aus den Slums von Recife und hat sich seinen Weg zum heutigen Künstler hart erarbeitet: Der Brasilianer Amaro Freitas begeistert mit seinem perkussiven Stil.
Das Klavier hämmert und tanzt, rieselt und flüstert. «Man vergisst leicht, dass das Klavier ein Schlaginstrument ist, aber wenn man Amaro Freitas spielen hört, wird das plötzlich sehr, sehr deutlich», kommentierte BBC 6. Amado Freitas holt Rhythmen aus dem Klavier, legt sie übereinander und gegeneinander. Gleichzeitig zaubert er Melodien und Harmonien aus den Tasten, gestaltet Musik mit tiefen Atmosphären, wie das sein aktuelles Solo-Album Y’Y (2024) unterstreicht. Freitas versteht Y’Y als eine Hommage an den Regenwald im Amazonas und die Flüsse von Nordbrasilien. Als prominente Gäste mit dabei sind Jeff Parker (Gitarre), Brandee Younger (Harfe) und Shabaka Hutchings (Flöte).
Amaro Freitas wuchs in einem Vorort von Recife im Nordosten Brasiliens auf. Mit 12 Jahren spielte er in der Kirchenband seines Vaters. Das «Wunderkind» erhielt einen Platz am Conservatório Pernambucano de Música, aber musste das Studium abbrechen, weil es seine Familie nicht mehr bezahlen konnte. Mit 15 entdeckte er eine DVD von Chick Corea. «Er hat mich total umgehauen, ich hatte so etwas noch nie gesehen, aber ich wusste, dass ich genau das mit einem Klavier machen wollte.»
Freitas spielte in Restaurants und Bars und veröffentlichte 2016 sein Debutalbum «Sangue Negro», eine Mischung aus BeBop, Minimal, Afrojazz und Samba. 2019 wurde er an die Montreux Jazz Academy eingeladen. Heute zählt er zu den interessantesten Jazz-Pianisten der jüngeren Generation. Mit der Sprache des Jazz und unter Verwendung komplexer mathematischer Muster erforscht er die traditionellen Rhythmen seiner Heimat und erspielt sich eine eigene Ausdrucksweise im brasilianischen Jazz.
Eintrittspreis
49 CHF | 25 CHF
Veranstalter*innen
Stanser Musiktage
Location
Theater Stans


