Schwesterrepubliken
Vortrag/Podium
Vortrag. Mit Martin Dahinden
Die Schweiz und die Vereinigten Staaten von Amerika
Einst waren die Schweiz und die USA die einzigen Republiken auf der Welt. Schweizerische Denker beeinflussten die junge amerikanische Republik, später diente die amerikanische Verfassung als Orientierungsrahmen für die Bundesverfassung des modernen schweizerischen Bundesstaates von 1848. Und schliesslich stiessen die Instrumente der direkten Demokratie während der progressiven Ära Ende des 19. Jahrhunderts auf viel Anklang in einzelnen US-Bundesstaaten. Inzwischen haben sich die Schwesterrepubliken sehr unterschiedlich entwickelt. Die Schweiz wurde zu einem neutralen Kleinstaat inmitten Europas, die USA zur dominierenden Weltmacht. Was ist von der Erzählung der Schwesterrepubliken geblieben? Ist es mehr als eine verblassende Erinnerung an eine längst vergangene Zeit?
Martin Dahinden war von 2014 bis 2019 Schweizer Botschafter in den Vereinigten Staaten. Zuvor leitete er die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Als Diplomat war er in Paris, Lagos (Nigeria), New York, Brüssel, Genf und Bern im Einsatz. Er ist promovierter Betriebswirtschafter und Wirtschaftshistoriker. Heute ist er Lehrbeauftragter an den Universitäten Zürich und Genf sowie Mitglied von Stiftungen und Think Tanks
Die Schweiz und die Vereinigten Staaten von Amerika
Einst waren die Schweiz und die USA die einzigen Republiken auf der Welt. Schweizerische Denker beeinflussten die junge amerikanische Republik, später diente die amerikanische Verfassung als Orientierungsrahmen für die Bundesverfassung des modernen schweizerischen Bundesstaates von 1848. Und schliesslich stiessen die Instrumente der direkten Demokratie während der progressiven Ära Ende des 19. Jahrhunderts auf viel Anklang in einzelnen US-Bundesstaaten. Inzwischen haben sich die Schwesterrepubliken sehr unterschiedlich entwickelt. Die Schweiz wurde zu einem neutralen Kleinstaat inmitten Europas, die USA zur dominierenden Weltmacht. Was ist von der Erzählung der Schwesterrepubliken geblieben? Ist es mehr als eine verblassende Erinnerung an eine längst vergangene Zeit?
Martin Dahinden war von 2014 bis 2019 Schweizer Botschafter in den Vereinigten Staaten. Zuvor leitete er die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Als Diplomat war er in Paris, Lagos (Nigeria), New York, Brüssel, Genf und Bern im Einsatz. Er ist promovierter Betriebswirtschafter und Wirtschaftshistoriker. Heute ist er Lehrbeauftragter an den Universitäten Zürich und Genf sowie Mitglied von Stiftungen und Think Tanks
Eintrittspreis
CHF 15 für Mitglieder/ CHF 35 für Nichtmitglieder
Veranstalter*innen
Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern


