Schweizer Klangpracht – zum 400. Geburtstag von Johann Melchior Gletle
Konzert
Klassik. Werke von Johann Melchior Gletle. Leitung: Jörg-Andreas Bötticher
Aufführende:
Voces Suaves
Schweizer Vokalensemble für Alte Musik
Les Cornets Noirs
Schweizer Instrumentalensemble, spezialisiert auf die Musik des italienischen und deutschen Frühbarock
Programm:
- Missa Regis Gloriae, op. 3
Sonatina – Kyrie – Sonatina – Christe – Sonatina – Kyrie – Gloria - O benignissime Jesu, op. 1
- Missa Regis Gloria
Sonatina – Sanctus – Osanna – Benedictus – Osanna – Sonatina – Agnus Dei - Allemande
- O Domine, Dominator, op.1
- Quotiescunque diem, op. 1
- De profundis, op. 2
- Georg Piscator
- Regina coeli, op. 1
- Salve Regina, op. 1
- Toccata (Improvisation)
- Magnificat, op. 2
Im Juli 2026 jährt sich der Geburtstag des Schweizer Komponisten Johann Melchior Gletle zum 400. Mal. Die beiden europaweit tätigen Schweizer Ensembles Voces Suaves und Les Cornets Noirs nehmen dies zum Anlass, die Musik des aus Bremgarten (AG) stammenden und bei den Jesuiten in Fribourg ausgebildeten Gletle in einer attraktiven Programmauswahl einem breiten Publikum vorzustellen. Dabei sollen hauptsächlich bisher unbekannte Werke aus verschiedenen Schaffensperioden Gletles erklingen, u.a. aus seiner ersten Sammlung Expeditionis musicae classis (op. 1, 1667), Psalmi beves (op. 2, 1668), Missae concertatae (op. 3, 1670) und aus den Solomotetten (op. 5, 1677). Die beiden Ensembles treten mit ihrer Maximalbesetzung von zehn Sängern, fünf Bläsern, fünf Streichern und Basso continuo auf und werden von Jörg-Andreas Bötticher an der Orgel geleitet.
Da bislang nur wenige der über 250 (!) erhaltenen Stücke Gletles in Editionen vorliegen, musste für dieses Projekt viel Recherchearbeit geleistet werden. Im Zentrum des Programms steht die 15-stimmige Missa Regis Gloriae (1670), die anhand der sieben erhaltenen Originalstimmen von Martin Lubenow eigens rekonstruiert wurde. Im weiteren Programmablauf sind kleine und mittelgross besetzte Stücke vorgesehen, mit einem fulminanten und in einem Guss komponierten Magnificat in A-Dur als Schluss. Dieser Querschnitt will zum ersten Mal seit 400 Jahren die erstaunlich italienisch anmutende, rhetorisch spannende und melodisch und harmonisch äusserst spannende Qualität der Musik des späteren Augsburger Domkapellmeister Gletle von ihren verschiedenen Facetten her beleuchten und hörbar machen.
Aufführende:
Voces Suaves
Schweizer Vokalensemble für Alte Musik
Les Cornets Noirs
Schweizer Instrumentalensemble, spezialisiert auf die Musik des italienischen und deutschen Frühbarock
Programm:
- Missa Regis Gloriae, op. 3
Sonatina – Kyrie – Sonatina – Christe – Sonatina – Kyrie – Gloria - O benignissime Jesu, op. 1
- Missa Regis Gloria
Sonatina – Sanctus – Osanna – Benedictus – Osanna – Sonatina – Agnus Dei - Allemande
- O Domine, Dominator, op.1
- Quotiescunque diem, op. 1
- De profundis, op. 2
- Georg Piscator
- Regina coeli, op. 1
- Salve Regina, op. 1
- Toccata (Improvisation)
- Magnificat, op. 2
Im Juli 2026 jährt sich der Geburtstag des Schweizer Komponisten Johann Melchior Gletle zum 400. Mal. Die beiden europaweit tätigen Schweizer Ensembles Voces Suaves und Les Cornets Noirs nehmen dies zum Anlass, die Musik des aus Bremgarten (AG) stammenden und bei den Jesuiten in Fribourg ausgebildeten Gletle in einer attraktiven Programmauswahl einem breiten Publikum vorzustellen. Dabei sollen hauptsächlich bisher unbekannte Werke aus verschiedenen Schaffensperioden Gletles erklingen, u.a. aus seiner ersten Sammlung Expeditionis musicae classis (op. 1, 1667), Psalmi beves (op. 2, 1668), Missae concertatae (op. 3, 1670) und aus den Solomotetten (op. 5, 1677). Die beiden Ensembles treten mit ihrer Maximalbesetzung von zehn Sängern, fünf Bläsern, fünf Streichern und Basso continuo auf und werden von Jörg-Andreas Bötticher an der Orgel geleitet.
Da bislang nur wenige der über 250 (!) erhaltenen Stücke Gletles in Editionen vorliegen, musste für dieses Projekt viel Recherchearbeit geleistet werden. Im Zentrum des Programms steht die 15-stimmige Missa Regis Gloriae (1670), die anhand der sieben erhaltenen Originalstimmen von Martin Lubenow eigens rekonstruiert wurde. Im weiteren Programmablauf sind kleine und mittelgross besetzte Stücke vorgesehen, mit einem fulminanten und in einem Guss komponierten Magnificat in A-Dur als Schluss. Dieser Querschnitt will zum ersten Mal seit 400 Jahren die erstaunlich italienisch anmutende, rhetorisch spannende und melodisch und harmonisch äusserst spannende Qualität der Musik des späteren Augsburger Domkapellmeister Gletle von ihren verschiedenen Facetten her beleuchten und hörbar machen.
Eintrittspreis
45.– (Jugendliche und Studierende mit Ausweis 25 CHF)
Veranstalter*innen
Verein Musik am Hof



