Pulse-Festival: Opus 109
Konzert
Klassik. Mit Víkingur Ólafsson. Werke von Bach, Beethoven, Schubert
Mit der E-Dur-Sonate op. 109, glaubt Víkingur Ólafsson, erfand Ludwig van Beethoven sich nochmal neu. Und ehrte zugleich ein grosses Vorbild: Johann Sebastian Bach, der Beethovens «Kompass» beim Aufbruch ins Unbekannte gewesen sei. «Es gibt frappierende Verbindungen zwischen dieser Sonate und Bachs Goldberg-Variationen», erklärt Víkingur. «Beide haben eine sangliche Sarabande als Thema, und beide greifen diese Sarabande am Ende wieder auf. Aber auch in den Variationen bringt Beethoven Bach-Zitate, schreibt ein Fugato und verwendet Bach’sche Spieltechniken. Die E-Dur-Sonate knüpft also wunderbar an das Eröffnungskonzert des Festivals an.» Den Weg zu diesem Gipfelwerk beschreitet Víkingur in seinem Rezital mit vier Kompositionen, die allesamt in E-Dur oder in e-Moll stehen und doch im Ausdruck vielfältiger nicht sein könnten. Ein Bach-Präludium und die grosse e-Moll-Partita sind dabei, aber auch eine selten gespielte Schubert-Sonate, die nur zwei Sätze umfasst. Víkingur ist überzeugt davon, dass sie eine Antwort auf Beethovens ebenfalls nur zweisätzige e-Moll-Sonate op. 90 darstellt. Weshalb auch sie im Programm nicht fehlen darf.
Mit der E-Dur-Sonate op. 109, glaubt Víkingur Ólafsson, erfand Ludwig van Beethoven sich nochmal neu. Und ehrte zugleich ein grosses Vorbild: Johann Sebastian Bach, der Beethovens «Kompass» beim Aufbruch ins Unbekannte gewesen sei. «Es gibt frappierende Verbindungen zwischen dieser Sonate und Bachs Goldberg-Variationen», erklärt Víkingur. «Beide haben eine sangliche Sarabande als Thema, und beide greifen diese Sarabande am Ende wieder auf. Aber auch in den Variationen bringt Beethoven Bach-Zitate, schreibt ein Fugato und verwendet Bach’sche Spieltechniken. Die E-Dur-Sonate knüpft also wunderbar an das Eröffnungskonzert des Festivals an.» Den Weg zu diesem Gipfelwerk beschreitet Víkingur in seinem Rezital mit vier Kompositionen, die allesamt in E-Dur oder in e-Moll stehen und doch im Ausdruck vielfältiger nicht sein könnten. Ein Bach-Präludium und die grosse e-Moll-Partita sind dabei, aber auch eine selten gespielte Schubert-Sonate, die nur zwei Sätze umfasst. Víkingur ist überzeugt davon, dass sie eine Antwort auf Beethovens ebenfalls nur zweisätzige e-Moll-Sonate op. 90 darstellt. Weshalb auch sie im Programm nicht fehlen darf.
Eintrittspreis
CHF 150.00 | 120.00 | 80.00 | 50.00 | 30.00
Veranstalter*innen
Lucerne Festival


