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Othmar Schoeck Festival: Abgrenzung von totalitären Ideologien und Zelebrieren von «Einheit in der Vielfalt»

Vortrag/Podium

Vortrag. Mit Dr. Heidy Greco-Kaufmann

Der Machtzuwachs faschistischer Bewegungen in den Nachbarländern in den 1930er Jahren stellte die Schweiz vor eine Zerreissprobe. Mit dem Konzept der «Geistigen Landesverteidigung» versuchte der Bundesrat die Einheit und Souveränität des viersprachigen Landes zu sichern. Theater spielte eine wichtige Rolle bei der Vermittlung kultureller Grundwerte der Schweiz und der Konstruktion einer nationalen Identität. Ziel der im Rahmen von Grossanlässen (Landesausstellung 1939, 650-Jahrfeier der Eidgenossenschaft 1941) veranstalteten Aufführungen nationaler Festspiele sowie der Präsentation des vielfältigen einheimischen Theaterschaffens und Volksbrauchtums war die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Widerstandskraft gegenüber ausländischer Propaganda. Als «Wiege der Eidgenossenschaft» und Aktionsraum des Befreiungsmythos kam der «Urschweiz» sowohl in geografischer wie auch in ideeller Hinsicht eine Sonderstellung zu. Der Schwerpunkt des Referats liegt auf den Akteuren mit Schwyzer Wurzeln: Oskar Eberle, Festspielregisseur, und Paul Schoeck, Verfasser des «Brunner Tell».

In Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich

Eintrittspreis

CHF 15.- / 10.-

Veranstalter*innen

Othmar Schoeck Festival


  • Banner intern: Kunsthoch 2026 (2.7.-29.8.)
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  • Banner: Volière (1.8.-OpenEnd)
  • Banner: Künstler:innenbörse Thun (15.8.-29.8.)

Location

Villa Schoeck

Gütschweg 8

6440 Brunnen