Mit Füssen getreten - Kirchliche Kunst als Kampfmittel
Vortrag/Podium
Vortrag. Mit Prof. Dr. Josef Imbach
Gestritten wurde in der Kirche von Anfang an. Immer wieder ging es dabei auch um die Reinheit der Lehre. Im Vordergrund standen vor allem dogmatische Fragen, die zu teils erbitterten Kontroversen führten. Später, als sich der christliche Glaube in Kunstwerken Ausdruck verschaffte, wurde so manches ins Bild umgesetzt, was den kirchlichen Kunstkritikern zweideutig und zwielichtig, gar mit der Orthodoxie unvereinbar erschien. Im Mittelalter bildeten vor allem die Juden ein bevorzugtes Angriffsziel. Gleichzeitig stritten sich die Theologen damals darüber, ob und inwieweit bestimmte religiöse Kunstwerke mit einzelnen Glaubenswahrheiten vereinbar seien. Zur Zeit der Reformation tauchten immer häufiger Bilder auf, auf denen Vertreter der römischen Kirche ihre Gegner buchstäblich mit Füssen treten – worauf die Neugläubigen mittels Gemälden, Skulpturen und Karikaturen nicht weniger drastisch reagierten.
Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen Theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.
Gestritten wurde in der Kirche von Anfang an. Immer wieder ging es dabei auch um die Reinheit der Lehre. Im Vordergrund standen vor allem dogmatische Fragen, die zu teils erbitterten Kontroversen führten. Später, als sich der christliche Glaube in Kunstwerken Ausdruck verschaffte, wurde so manches ins Bild umgesetzt, was den kirchlichen Kunstkritikern zweideutig und zwielichtig, gar mit der Orthodoxie unvereinbar erschien. Im Mittelalter bildeten vor allem die Juden ein bevorzugtes Angriffsziel. Gleichzeitig stritten sich die Theologen damals darüber, ob und inwieweit bestimmte religiöse Kunstwerke mit einzelnen Glaubenswahrheiten vereinbar seien. Zur Zeit der Reformation tauchten immer häufiger Bilder auf, auf denen Vertreter der römischen Kirche ihre Gegner buchstäblich mit Füssen treten – worauf die Neugläubigen mittels Gemälden, Skulpturen und Karikaturen nicht weniger drastisch reagierten.
Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen Theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.
Eintrittspreis
CHF 15 für Mitglieder/ CHF 35 für Nichtmitglieder
Veranstalter*innen
Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern







