LDL & Abdelnour-Loriot-Meier-Niggenkemper
Konzert
Doppelkonzert. Experimentelle Musik
Urs Leimgruber - soprano saxophone
Jacques Demierre - piano
Thomas Lehn - analogue synthesizer
Das Trio LDL ist aus dem um Thomas Lehn zum Quartett LDP+L erweiterten Trio LDP hervorgegangen. Elemente, die bereits stil- und formbildend im Quartett mit Barre Philips wirksam gewesen sind, setzen sich in der Dreieckskonstellation des LDL-Trios fort und entfalten sich in der Gegenüberstellung der beiden Tasteninstrumente – dem akustischen Klavier und dem analogen Synthesizer, die Klangsignale technisch wechselseitig miteinander verkoppelt sind – und der Verankerung von Urs Leimgruber's Sopransaxophon Zentrum des Klangbildes. Historisch betrachtet hat die Entstehung der Dreierformation noch andere, weiter zurückliegende Wurzeln: zum einen arbeiteten die heutigen Triopartner im Sextet SIX - später 6ix - zusammen, zum anderen sind die Konzertreisen der Duos von Urs Leimgruber mit jedem der Tastenpartner prägende Schlüsselerlebnisse. In ihrer neuen Trioarbeit destillieren Leimgruber, Demierre und Lehn all diese in diversen Kooperationen gesammelten Erfahrungen welche wie ein Hintergrundrauschen in ihre Gegenwartsmusik hinein strahlt. Das Resultat ist eine hochentwickelte Kultur musikalischer Improvisation, deren Basis das feine, höchst sensible Aushören des Klangraumes bildet. Und der Klangraum umfasst hier sowohl das musikalische Geschehen der individuellen und kollektiven Gestaltprozesse, als auch den Raum selbst, in welchem der kreative Akt stattfindet, einschlieslich seiner akustischen Beschaffenheit und der raumztransformierenden Publikumpräsenz.
Mit Unterstützung von Fondation SUISA, Kanton Luzern, Ernst Göhner-Stiftung und SIS
//
Christine Abdelnour (FR): Alt-Saxofon
Frantz Loriot (FR/CH): Viola
David Meier (CH): Perkussion
Pascal Niggenkemper (FR/DE): Kontrabass
Was kann man über zukünftige Musik sagen oder schreiben, wenn nicht, dass sie eine Anordnung von personifizierten Klängen aus unterschiedlichen Vokabularen sein wird?
Wie kann man ein gemeinsames Klanguniversum für vier Stimmen schaffen, ohne sich gegenseitig zu imitieren oder aufeinander abzustimmen? Wie kann man seine eigene Stimme in diesem Geflecht erklingen lassen?
Im Quadrat oder einem Dreieck mit einem Punkt für sich? Oder zwei parallele oder sich kreuzende Linien? Vier unabhängige Punkte? Zwei Punkte, die durch eine Linie verbunden sind, und zwei Punkte allein?
Es wird zu viert gelauscht, es wird zu viert geklungen, auch wenn eine:r oder mehrere schweigen; es wird...
Urs Leimgruber - soprano saxophone
Jacques Demierre - piano
Thomas Lehn - analogue synthesizer
Das Trio LDL ist aus dem um Thomas Lehn zum Quartett LDP+L erweiterten Trio LDP hervorgegangen. Elemente, die bereits stil- und formbildend im Quartett mit Barre Philips wirksam gewesen sind, setzen sich in der Dreieckskonstellation des LDL-Trios fort und entfalten sich in der Gegenüberstellung der beiden Tasteninstrumente – dem akustischen Klavier und dem analogen Synthesizer, die Klangsignale technisch wechselseitig miteinander verkoppelt sind – und der Verankerung von Urs Leimgruber's Sopransaxophon Zentrum des Klangbildes. Historisch betrachtet hat die Entstehung der Dreierformation noch andere, weiter zurückliegende Wurzeln: zum einen arbeiteten die heutigen Triopartner im Sextet SIX - später 6ix - zusammen, zum anderen sind die Konzertreisen der Duos von Urs Leimgruber mit jedem der Tastenpartner prägende Schlüsselerlebnisse. In ihrer neuen Trioarbeit destillieren Leimgruber, Demierre und Lehn all diese in diversen Kooperationen gesammelten Erfahrungen welche wie ein Hintergrundrauschen in ihre Gegenwartsmusik hinein strahlt. Das Resultat ist eine hochentwickelte Kultur musikalischer Improvisation, deren Basis das feine, höchst sensible Aushören des Klangraumes bildet. Und der Klangraum umfasst hier sowohl das musikalische Geschehen der individuellen und kollektiven Gestaltprozesse, als auch den Raum selbst, in welchem der kreative Akt stattfindet, einschlieslich seiner akustischen Beschaffenheit und der raumztransformierenden Publikumpräsenz.
Mit Unterstützung von Fondation SUISA, Kanton Luzern, Ernst Göhner-Stiftung und SIS
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Christine Abdelnour (FR): Alt-Saxofon
Frantz Loriot (FR/CH): Viola
David Meier (CH): Perkussion
Pascal Niggenkemper (FR/DE): Kontrabass
Was kann man über zukünftige Musik sagen oder schreiben, wenn nicht, dass sie eine Anordnung von personifizierten Klängen aus unterschiedlichen Vokabularen sein wird?
Wie kann man ein gemeinsames Klanguniversum für vier Stimmen schaffen, ohne sich gegenseitig zu imitieren oder aufeinander abzustimmen? Wie kann man seine eigene Stimme in diesem Geflecht erklingen lassen?
Im Quadrat oder einem Dreieck mit einem Punkt für sich? Oder zwei parallele oder sich kreuzende Linien? Vier unabhängige Punkte? Zwei Punkte, die durch eine Linie verbunden sind, und zwei Punkte allein?
Es wird zu viert gelauscht, es wird zu viert geklungen, auch wenn eine:r oder mehrere schweigen; es wird...
Eintrittspreis
CHF 20, erm. CHF 10
Veranstalter*innen
Mullbau



