HEKS Lunchkino: Bidibidi - Geschichten von Flucht und Zusammenhalt in Uganda
Film
Von Rahel Grunder (CHE 2026)
In Bidibidi im Norden Ugandas leben rund 200'000 Geflüchtete aus dem Südsudan Seite an Seite mit ihren ugandischen Nachbar:innen. Die Zonen der Flüchtlingssiedlung sind kaum von den umliegenden ugandischen Dörfern zu unterscheiden. Geflüchtete und Aufnahmegemeinschaften teilen Schulen, Märkte, Gesundheitszentren – und den Alltag.
Uganda verfolgt seit den 1990er-Jahren eine der weltweit fortschrittlichsten Flüchtlingspolitiken. Die «Politik der offenen Türen» gewährt Geflüchteten nicht nur Schutz, sondern auch Zugang zu einem Stück Land, zu Arbeit und Bildung. Dabei konnte Uganda lange auf internationale Unterstützung zählen.
Doch wie tragfähig ist dieses Modell in einer Zeit, in der internationale Hilfsgelder laufend abnehmen und Unterstützung wegbricht? Und wie gelingt das Zusammenleben dort, wo die Ressourcen ohnehin knapp sind?
Der diesjährige HEKS-Film von Regisseurin Rahel Grunder sucht Antworten bei den Menschen vor Ort, in Bidibidi. Er begleitet einen ugandischen Landbesitzer, der sich als «Peacemaker» engagiert und sein Land mit Geflüchteten teilt – weil er einst selbst Geflüchteter war. Er zeigt, wie ein Theaterstück über eine gestohlene Ziege gegenseitiges Verständnis schafft. Und er nimmt uns mit in den «BidiPads»-Workshop, in dem 60 ugandische und geflüchtete Frauen gemeinsam wiederverwendbare Monatsbinden nähen und dadurch nicht nur ein Einkommen, sondern auch Freundschaften, Selbstvertrauen und neue Perspektiven gewinnen.
Ein berührender, Mut machender Film über Menschlichkeit und die Kraft des Miteinanders – und darüber, was möglich wird, wenn wir einander mit Offenheit begegnen.
Regie: Rahel Grunder | Land: Schweiz, 2026 | Länge: 50 min. | Sprache: Englisch | Untertitel: Deutsch
In Bidibidi im Norden Ugandas leben rund 200'000 Geflüchtete aus dem Südsudan Seite an Seite mit ihren ugandischen Nachbar:innen. Die Zonen der Flüchtlingssiedlung sind kaum von den umliegenden ugandischen Dörfern zu unterscheiden. Geflüchtete und Aufnahmegemeinschaften teilen Schulen, Märkte, Gesundheitszentren – und den Alltag.
Uganda verfolgt seit den 1990er-Jahren eine der weltweit fortschrittlichsten Flüchtlingspolitiken. Die «Politik der offenen Türen» gewährt Geflüchteten nicht nur Schutz, sondern auch Zugang zu einem Stück Land, zu Arbeit und Bildung. Dabei konnte Uganda lange auf internationale Unterstützung zählen.
Doch wie tragfähig ist dieses Modell in einer Zeit, in der internationale Hilfsgelder laufend abnehmen und Unterstützung wegbricht? Und wie gelingt das Zusammenleben dort, wo die Ressourcen ohnehin knapp sind?
Der diesjährige HEKS-Film von Regisseurin Rahel Grunder sucht Antworten bei den Menschen vor Ort, in Bidibidi. Er begleitet einen ugandischen Landbesitzer, der sich als «Peacemaker» engagiert und sein Land mit Geflüchteten teilt – weil er einst selbst Geflüchteter war. Er zeigt, wie ein Theaterstück über eine gestohlene Ziege gegenseitiges Verständnis schafft. Und er nimmt uns mit in den «BidiPads»-Workshop, in dem 60 ugandische und geflüchtete Frauen gemeinsam wiederverwendbare Monatsbinden nähen und dadurch nicht nur ein Einkommen, sondern auch Freundschaften, Selbstvertrauen und neue Perspektiven gewinnen.
Ein berührender, Mut machender Film über Menschlichkeit und die Kraft des Miteinanders – und darüber, was möglich wird, wenn wir einander mit Offenheit begegnen.
Regie: Rahel Grunder | Land: Schweiz, 2026 | Länge: 50 min. | Sprache: Englisch | Untertitel: Deutsch



