Goethe und die Kunst
Vortrag/Podium
Vortrag. Mit Kristina Piwecki
Zeit seines Lebens hat sich Goethe auch mit bildender Kunst beschäftigt. Unter dem Decknamen "Maler Möller" begann er 1786 seine grosse Italienreise, um in lebendiger Anschauung sein Kunstwissen zu vertiefen. Unter Anleitung und in Freundschaft mit anderen Künstlern wollte er sein Talent im Zeichnen auf die Höhe seiner dichterischen Leistungen bringen. Wieder zurück in Weimar, hat er sich - neben seinen grossen Dichtungen - in ständiger Inspiration durch künstlerische Werke vornehmlich als Sammler betätigt und zusammen mit dem Kunstgelehrten Heinrich Meyer aus Stäfa grossen Einfluss auf die Erweiterung der grossfürstlichen Kunstbestände genommen. Mit Aufträgen und thematischen Preisausschreiben hat er eine grosse zeitgenössische Künstlerschar beschäftigt. Seine naturwissenschaftlichen Untersuchungen zur Farbenlehre waren ihm ein Hauptanliegen.
Als Goethe 1832 starb, hinterliess er eine der umfangreichsten privaten Kunstsammlungen Deutschlands: Gemälde von der Renaissance bis in die Gegenwart und 2'512 Zeichnungen. Dazu viele Stiche, Kopien und zahlreiche Gipsabgüsse antiker und moderner Plastik. Das Genie Goethe entfaltete seine überragende Bedeutung in beeindruckender Vielseitigkeit.
Kristina Piwecki, lic. phil., Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.
Zeit seines Lebens hat sich Goethe auch mit bildender Kunst beschäftigt. Unter dem Decknamen "Maler Möller" begann er 1786 seine grosse Italienreise, um in lebendiger Anschauung sein Kunstwissen zu vertiefen. Unter Anleitung und in Freundschaft mit anderen Künstlern wollte er sein Talent im Zeichnen auf die Höhe seiner dichterischen Leistungen bringen. Wieder zurück in Weimar, hat er sich - neben seinen grossen Dichtungen - in ständiger Inspiration durch künstlerische Werke vornehmlich als Sammler betätigt und zusammen mit dem Kunstgelehrten Heinrich Meyer aus Stäfa grossen Einfluss auf die Erweiterung der grossfürstlichen Kunstbestände genommen. Mit Aufträgen und thematischen Preisausschreiben hat er eine grosse zeitgenössische Künstlerschar beschäftigt. Seine naturwissenschaftlichen Untersuchungen zur Farbenlehre waren ihm ein Hauptanliegen.
Als Goethe 1832 starb, hinterliess er eine der umfangreichsten privaten Kunstsammlungen Deutschlands: Gemälde von der Renaissance bis in die Gegenwart und 2'512 Zeichnungen. Dazu viele Stiche, Kopien und zahlreiche Gipsabgüsse antiker und moderner Plastik. Das Genie Goethe entfaltete seine überragende Bedeutung in beeindruckender Vielseitigkeit.
Kristina Piwecki, lic. phil., Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.
Eintrittspreis
CHF 15 für Mitglieder/ CHF 35 für Nichtmitglieder
Veranstalter*innen
Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern







