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Gil Shaham spielt Barber - Michael Sanderling dirigiert Sibelius

Konzert

Romantik. Mit dem Luzerner Sinfonieorchester

Chefdirigent Michael Sanderlings Versprechen, mit dem Luzerner Sinfonieorchester in grossen Besetzungen ein «saftiges, klanglich opulentes Repertoire» aufzubauen, löst das Schlusskonzert doppelt ein. Zum einen mit der zweiten Sinfonie von Jean Sibelius, die sich aus einfachen Motiven zu weiten Klanglandschaften und zu einem grandiosen Finale auswächst. Damit weist das viersätzige Werk eine Spannweite auf, der nur grosse klangliche Mittel zur Durchschlagskraft verhelfen können. Das Werk wurde in Finnland 1902 mit dem Kampf des Landes um seine Unabhängigkeit von Russland verbunden. Anders liegt der Fall beim Violinkonzert von Samuel Barber. Der amerikanische Komponist übertrug darin 1939 die warme Klangwelt seines «Adagio for Strings» auf die Dimensionen eines dreisätzigen Solokonzerts, das der Geiger Gil Shaham mit einem Feuerwerk im Finale krönen wird. Der schwelgerische Sound und die einprägsamen Melodien sind wie geschrieben für ein Orchester im Cinemascope-Format. Aber die mit Romantik getränkten Emotionen sind hier nicht nur grosses Kino. Sie verdanken sich auch der Schweiz, nämlich der Berglandschaft des Oberengadins, wo Barber in Sils Maria die in Paris und den USA vollendete Komposition begann.

 

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Ouvertüre zu Oper Fidelio, op. 72 | 6’

Werk aus dem Gründungsjahr 1805/1806 des Luzerner Sinfonieorchesters

 

Samuel Barber (1810–1849)

Violinkonzert, op. 14 | 25’

 

Pause

 

Jean Sibelius (1865–1957)

Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 43 | 43’

 

Besetzung:

Luzerner Sinfonieorchester

Chefdirigent: Michael Sanderling

Violine: Gil Shaham

 

 

Eintrittspreis

CHF 150.00 / 125.00 / 90.00 / 55.00 / 25.00

Veranstalter*innen

Luzerner Sinfonieorchester


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Location

KKL

Europaplatz 1

6005 Luzern