Elias Kurth
Tanz/Performance
«Thrill(er)». Residenzsharing
Die Angst geht um: In einer Zeit, in der Furcht politisch und ökonomisch instrumentalisiert wird, bedeutet ihre Kontrolle Macht. Angetrieben von der Aufmerksamkeitsökonomie vermischen sich reale Gefahren mit übertriebenen oder irrationalen Ängsten. Das Resultat ist omnipräsentes Misstrauen und ein gesellschaftlicher Zustand permanenter «Anxiety». Die Performance THRILL(ER) untersucht diese Mechanismen der Verunsicherung sowie die daraus entstehende Spannung (Suspense) und ihre körperliche Wirkung.
Der simultan getanzte, gespielte und erzählte Solo-Thriller überträgt im Zusammenspiel von Tanz, Theater, Sound und Objekten eine vom Filmgenre Thriller inspirierte Atmosphäre in den Bühnenraum. Im Zentrum steht die Kreation einer machiavellischen Figur mit einer Bewegungssprache, die zugleich fasziniert und verstört. Abseits gewohnter Logik seziert der Choreograf Elias Kurth mit diesem inkohärenten Protagonisten die zeitgenössische Wahrnehmung im Post-Truth-Zeitalter. Die Inszenierung einer düsteren Szenerie durch multiple Narrative verschiebt konstant die Lesart zwischen Bild, Handlung, Performance und Intention der Figur. Inmitten dieser diffusen Unsicherheit und des sich anstauenden Unbehagens beginnt die Jagd nach dem «Thrill» – als vibrierendes und hoffnungsvolles Versprechen eines «anderen Ausgangs».
KURZ GESAGT
Ein Choreograf erforscht zum Thema Angst das Gefühl von Spannung (Suspense) und kreiert als Tänzer eine machiavellische Figur und Körpersprache. Wie kann im Zusammenspiel von Tanz, Theater, Sound und Objekten eine vom Filmgenre Thriller inspirierte Atmosphäre entstehen? Das Projekt steht am Anfang der Kreation und es werden erste tänzerische und musikalische Fragmente mit den Besuchenden geteilt.
RESIDENZSHARING
Am Südpol haben Künstler*innen – in einer sogenannten Residenz – Zeit und Raum, um an Neuem zu arbeiten: Sie entwickeln, probieren aus, verwerfen und erfinden neu, unterstützt und begleitet vom Südpol-Team. Das Residenzsharing ist eine Einladung zu beiderseitigem Austausch: Die Künstler*innen teilen den aktuellen Stand ihrer Arbeit mit dem Publikum und das Publikum teilt erste Eindrücke davon mit den Künstler*innen.
Die Angst geht um: In einer Zeit, in der Furcht politisch und ökonomisch instrumentalisiert wird, bedeutet ihre Kontrolle Macht. Angetrieben von der Aufmerksamkeitsökonomie vermischen sich reale Gefahren mit übertriebenen oder irrationalen Ängsten. Das Resultat ist omnipräsentes Misstrauen und ein gesellschaftlicher Zustand permanenter «Anxiety». Die Performance THRILL(ER) untersucht diese Mechanismen der Verunsicherung sowie die daraus entstehende Spannung (Suspense) und ihre körperliche Wirkung.
Der simultan getanzte, gespielte und erzählte Solo-Thriller überträgt im Zusammenspiel von Tanz, Theater, Sound und Objekten eine vom Filmgenre Thriller inspirierte Atmosphäre in den Bühnenraum. Im Zentrum steht die Kreation einer machiavellischen Figur mit einer Bewegungssprache, die zugleich fasziniert und verstört. Abseits gewohnter Logik seziert der Choreograf Elias Kurth mit diesem inkohärenten Protagonisten die zeitgenössische Wahrnehmung im Post-Truth-Zeitalter. Die Inszenierung einer düsteren Szenerie durch multiple Narrative verschiebt konstant die Lesart zwischen Bild, Handlung, Performance und Intention der Figur. Inmitten dieser diffusen Unsicherheit und des sich anstauenden Unbehagens beginnt die Jagd nach dem «Thrill» – als vibrierendes und hoffnungsvolles Versprechen eines «anderen Ausgangs».
KURZ GESAGT
Ein Choreograf erforscht zum Thema Angst das Gefühl von Spannung (Suspense) und kreiert als Tänzer eine machiavellische Figur und Körpersprache. Wie kann im Zusammenspiel von Tanz, Theater, Sound und Objekten eine vom Filmgenre Thriller inspirierte Atmosphäre entstehen? Das Projekt steht am Anfang der Kreation und es werden erste tänzerische und musikalische Fragmente mit den Besuchenden geteilt.
RESIDENZSHARING
Am Südpol haben Künstler*innen – in einer sogenannten Residenz – Zeit und Raum, um an Neuem zu arbeiten: Sie entwickeln, probieren aus, verwerfen und erfinden neu, unterstützt und begleitet vom Südpol-Team. Das Residenzsharing ist eine Einladung zu beiderseitigem Austausch: Die Künstler*innen teilen den aktuellen Stand ihrer Arbeit mit dem Publikum und das Publikum teilt erste Eindrücke davon mit den Künstler*innen.
Eintrittspreis
Eintritt frei



