Die Schweiz und die Grossmächte
Vortrag/Podium
Vortrag. Mit Markus Furrer, Prof. em. Dr. phil
Die Aussenpolitik eines Kleinstaats: bescheiden, geschmeidig und handelsorientiert
Der 1848 geschaffene moderne Bundesstaat erhielt die Kompetenz, Aussenpolitik zu betreiben. Eine Hauptaufgabe bestand darin, die Souveränität im imperialen Europa durchzusetzen. Geschmeidig lavierte sich die Schweiz durch die Krisen und Bedrohungslagen im Zeitalter der Katastrophen. Als nach dem Zweiten Weltkrieg das Ansehen des Landes einen Tiefpunkt erlangte, wurde es durch den Kalten Krieg alsbald als «westlicher Neutraler» aufgewertet. Der Wegfall der entsprechenden ordnungspolitischen Strukturen im Jahr 1991 führte in der Schweiz zunächst zu erheblicher Unsicherheit. Schon bald aber zeigten sich die Vorteile, die sich aus den Prozessen der Globalisierung ergaben. Die aktuellen, gravierenden Veränderungen in der internationalen Ordnung stellen den Kleinstaat erneut vor grosse Herausforderungen und verlangen nach einer neuen Positionierung.
Markus Furrer, Prof. em. Dr. phil., lehrte bis 2022 an der Pädagogischen Hochschule Luzern Geschichte und Geschichtsdidaktik und war Privatdozent für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Er arbeitet heute als freischaffender Zeithistoriker mit Schwerpunkten in der Sozial- und Politikgeschichte wie auch zu Fragen der Geschichtsvermittlung.
Die Aussenpolitik eines Kleinstaats: bescheiden, geschmeidig und handelsorientiert
Der 1848 geschaffene moderne Bundesstaat erhielt die Kompetenz, Aussenpolitik zu betreiben. Eine Hauptaufgabe bestand darin, die Souveränität im imperialen Europa durchzusetzen. Geschmeidig lavierte sich die Schweiz durch die Krisen und Bedrohungslagen im Zeitalter der Katastrophen. Als nach dem Zweiten Weltkrieg das Ansehen des Landes einen Tiefpunkt erlangte, wurde es durch den Kalten Krieg alsbald als «westlicher Neutraler» aufgewertet. Der Wegfall der entsprechenden ordnungspolitischen Strukturen im Jahr 1991 führte in der Schweiz zunächst zu erheblicher Unsicherheit. Schon bald aber zeigten sich die Vorteile, die sich aus den Prozessen der Globalisierung ergaben. Die aktuellen, gravierenden Veränderungen in der internationalen Ordnung stellen den Kleinstaat erneut vor grosse Herausforderungen und verlangen nach einer neuen Positionierung.
Markus Furrer, Prof. em. Dr. phil., lehrte bis 2022 an der Pädagogischen Hochschule Luzern Geschichte und Geschichtsdidaktik und war Privatdozent für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Er arbeitet heute als freischaffender Zeithistoriker mit Schwerpunkten in der Sozial- und Politikgeschichte wie auch zu Fragen der Geschichtsvermittlung.
Eintrittspreis
CHF 15 für Mitglieder/ CHF 35 für Nichtmitglieder
Veranstalter*innen
Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern


