Count Gabba
Konzert
Country, Folk, Americana
«Sie sind Luzerner und selbstverständlich stolz drauf. Das schon, klar. Trotzdem ist man beim Hören von Count Gabba nicht bei der Kapellbrücke oder dem Pilatus, sondern sofort ganz woanders. Nämlich im Süden der USA, dort, wo der Country daheim ist und wo der Alternative Folk rockt. So sehr, dass man zwischen den Songs des neuen Albums «Phoenix» felsenfest davon überzeugt ist, einen Skorpion über den Wüstenboden huschen zu hören. Und dringend ein Paar Cowboyboots zu brauchen.
«Die Songs sind poetische Kürzestgeschichten, es geht um den Verlust geliebter Menschen, Zukunftsängste und darum, dass die Tage kürzer werden, im übertragenen Sinn, versteht sich. Klingt nach schwerer Kost? Könnte man meinen. Aber Count Gabba schafft das Kunststück, trotzdem nicht so zu klingen. Ein Widerspruch? Nicht für diese Luzerner Band. Denn so tiefgründig die Texte sind, sie sind niemals larmoyant. Sie sind vielmehr von einer berührenden Zartheit, und kippen auch bei den grossen Gefühlen – ganz in der Tradition des Americana – niemals in den Kitsch. Und dann ist da insgesamt schlicht zuviel trotzige Punk Attitüde, zuviel Rock’n’Roll, zuviel Lust am Leben und an der Musik. Vor allem ist da allerknackigster Rhythm und Blues, die Stimme des Counts klingt so sehr wie mit allergrobkörnigestem Schmirgelpapier behandelt wie nie zuvor, und der virtuose Einsatz von Telecaster, Twang und Strumming sorgen dafür, dass man sich diese Cowboy-Boots wirklich sofort kaufen will.» Text: Bettina Weber
Count Gabba (Leadvocals, Backing Vocals, Acoustic Guitar), Felicio Del Toro (Electric & Acoustic Guitar, Mandoline, Banjo, Backing Vocals), Clodophon The Breakwater (Upright Bass, Acoustic Guitar, Backing Vocals), Tom Tomahawk (Drums, Percussion, Backing Vocals)
«Sie sind Luzerner und selbstverständlich stolz drauf. Das schon, klar. Trotzdem ist man beim Hören von Count Gabba nicht bei der Kapellbrücke oder dem Pilatus, sondern sofort ganz woanders. Nämlich im Süden der USA, dort, wo der Country daheim ist und wo der Alternative Folk rockt. So sehr, dass man zwischen den Songs des neuen Albums «Phoenix» felsenfest davon überzeugt ist, einen Skorpion über den Wüstenboden huschen zu hören. Und dringend ein Paar Cowboyboots zu brauchen.
«Die Songs sind poetische Kürzestgeschichten, es geht um den Verlust geliebter Menschen, Zukunftsängste und darum, dass die Tage kürzer werden, im übertragenen Sinn, versteht sich. Klingt nach schwerer Kost? Könnte man meinen. Aber Count Gabba schafft das Kunststück, trotzdem nicht so zu klingen. Ein Widerspruch? Nicht für diese Luzerner Band. Denn so tiefgründig die Texte sind, sie sind niemals larmoyant. Sie sind vielmehr von einer berührenden Zartheit, und kippen auch bei den grossen Gefühlen – ganz in der Tradition des Americana – niemals in den Kitsch. Und dann ist da insgesamt schlicht zuviel trotzige Punk Attitüde, zuviel Rock’n’Roll, zuviel Lust am Leben und an der Musik. Vor allem ist da allerknackigster Rhythm und Blues, die Stimme des Counts klingt so sehr wie mit allergrobkörnigestem Schmirgelpapier behandelt wie nie zuvor, und der virtuose Einsatz von Telecaster, Twang und Strumming sorgen dafür, dass man sich diese Cowboy-Boots wirklich sofort kaufen will.» Text: Bettina Weber
Count Gabba (Leadvocals, Backing Vocals, Acoustic Guitar), Felicio Del Toro (Electric & Acoustic Guitar, Mandoline, Banjo, Backing Vocals), Clodophon The Breakwater (Upright Bass, Acoustic Guitar, Backing Vocals), Tom Tomahawk (Drums, Percussion, Backing Vocals)
Eintrittspreis
30 CHF / 25 CHF
Veranstalter*innen
Kulturschiene Malters
Location
Gleis 5, Bahnhof Malters


