Blüten und ihre Bestäuber
Vortrag/Podium
Vortrag. Mit Annette Geiser-BarkhausenVortrag. Mit Annette Geiser-Barkhausen
Eine artenreiche Wiese mit Blumen in den verschiedensten Farben und Formen ist etwas Wunderschönes. Doch nicht wir sind die Adressaten dieser Pracht und Vielfalt, sondern Insekten. Pflanzen und Insekten haben eine uralte gemeinsame Geschichte. Denn die Pflanzen, die nicht vom Wind bestäubt werden, die so genannten Bedecktsamer, brauchen Bestäuber. Diese sollen den Blütenpollen der einen Pflanze zur Befruchtung zu einer Blüte einer anderen Pflanze derselben Art transportieren. Doch eine solche Dienstleistung ist nicht gratis. Die Blumen müssen mit Nektar oder Pollen um die Gunst der hungrigen Insekten buhlen. Den ersten Bedecktsamern standen nur die etwas raubeinigen Käfer zur Verfügung, die zwar Pollen verbreiteten, aber in den Blüten auch Frassschäden hinterliessen. Mit der Zeit entwickelten sich in den Insektengruppen der Bienen und Hummeln, der Schwebfliegen und der Schmetterlinge bessere und effizientere Bestäuber. Doch sowohl auf der Seite der Pflanzen als auch auf derjenigen der Insekten spielen nicht alle mit sauberen Karten. Blüten stellen Fallen, sie erschleichen sich eine Bestäubung mit vorgetäuschter Nahrung oder ahmen zum selben Zweck sogar Insektenweibchen nach. Kräftige Insekten wie Hummeln oder Käfer wiederum rauben den Nektar, ohne die Pflanzen als Gegenleistung zu bestäuben.
Annette Geiser-Barkhausen studierte Biologie in Zürich und schloss mit einem Master in Zoologie und Geobotanik ab. Sie ist seit über dreissig Jahren als Wissenschaftsjournalistin tätig und hat mehrere Bücher über Tiere, Naturschutz und Zoos verfasst.
Eine artenreiche Wiese mit Blumen in den verschiedensten Farben und Formen ist etwas Wunderschönes. Doch nicht wir sind die Adressaten dieser Pracht und Vielfalt, sondern Insekten. Pflanzen und Insekten haben eine uralte gemeinsame Geschichte. Denn die Pflanzen, die nicht vom Wind bestäubt werden, die so genannten Bedecktsamer, brauchen Bestäuber. Diese sollen den Blütenpollen der einen Pflanze zur Befruchtung zu einer Blüte einer anderen Pflanze derselben Art transportieren. Doch eine solche Dienstleistung ist nicht gratis. Die Blumen müssen mit Nektar oder Pollen um die Gunst der hungrigen Insekten buhlen. Den ersten Bedecktsamern standen nur die etwas raubeinigen Käfer zur Verfügung, die zwar Pollen verbreiteten, aber in den Blüten auch Frassschäden hinterliessen. Mit der Zeit entwickelten sich in den Insektengruppen der Bienen und Hummeln, der Schwebfliegen und der Schmetterlinge bessere und effizientere Bestäuber. Doch sowohl auf der Seite der Pflanzen als auch auf derjenigen der Insekten spielen nicht alle mit sauberen Karten. Blüten stellen Fallen, sie erschleichen sich eine Bestäubung mit vorgetäuschter Nahrung oder ahmen zum selben Zweck sogar Insektenweibchen nach. Kräftige Insekten wie Hummeln oder Käfer wiederum rauben den Nektar, ohne die Pflanzen als Gegenleistung zu bestäuben.
Annette Geiser-Barkhausen studierte Biologie in Zürich und schloss mit einem Master in Zoologie und Geobotanik ab. Sie ist seit über dreissig Jahren als Wissenschaftsjournalistin tätig und hat mehrere Bücher über Tiere, Naturschutz und Zoos verfasst.
Eintrittspreis
CHF 15 für Mitglieder/ CHF 35 für Nichtmitglieder
Veranstalter*innen
Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern







