gangus.ch

Teo Petruzzi

-

«Erbstück». Einzelausstellung

Es ist das Elternhaus – und das Zelten in den warmen Sommernächten im Garten. Es ist zentralafrikanisches Gold in den Zentralbanken Europas. Es sind die Kleider der Mutter – und die Krawatten des Vaters, am selben Leib getragen.

 

Mit der Ausstellung «Erbstück» und dem gleichnamigen Werk befragt Künstler:in Teo Petruzzi das Weitergeben von Dingen und Werten, auf finanzieller, kultureller wie auch sozialer und emotionaler Ebene.

Ob angetreten oder ausgeschlagen; ein Erbe hat Gewicht. Es hinterlässt Spuren, kann mit Verlust verbunden sein und gleichzeitig auch ein Erinnern und Reflektieren ermöglichen. So will auch das Werk von Petruzzi – ausgestanzt und scharfkantig, glänzend bitter, gar sauer – auf narrative Weise nach den Verbindungen und Verstrickungen dieser gesellschaftlichen, familiären und interpersonellen Vermächtnisse suchen.

Wer darf überhaupt erben und wer wird hier beerbt? Ist es ein Vorbezug oder Nachlass? Sind wir traurig, erschüttert oder erleichtert? Sinnen wir einer Zeit nach, in der wir füreinander da waren? Oder beerdigen wir alles mit Pomp und Champagner?

 

 

Teo Petruzzi (keine Pronomen/Teo, *1994, Altdorf, UR) arbeitet im Bereich der Video-, Performance- und Objektkunst. Aus Textfetzen, Fotos, Songs und gefundenen Gegenständen erstellt Petruzzi gesellschaftskritische Narrative. Dabei sind die «körpereigenen» Geschichten dieser meist von Menschen gemachten Gegenständen eine wichtige Stimme in Teos Arbeiten.


  • Banner: Museum im Bellpark, Landschaftstheoretische Aquarelle, 21.04.–07.07.2024
  • Banner: Museum im Bellpark, Ramification, 21.04.–07.07.2024
  • Banner: VorAlpenTheater, Greyounds, Domino, 24.–30.06.2024
  • Banner: Tandem – Kulturraum Zuger Innenstadt, 17.–30.06.2024
  • Banner: Radio 3FACH
  • Banner: Freilichtspiele Luzern, 13.05.–14.07.2024
  • Banner: Hochschule Luzern Design Film Kunst, Werkschau, 03.–30.06.2024
  • 041 – Das Kulturmagazin 06/2024
  • Banner: Sprungfeder, Open Call, 01.06.–13.09.2024

Location

Keinraum