Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron
Ausstellung. Fotografie, Skizzen
Eine neue Ausstellung im Museum im Bellpark rückt ein spannendes Frühwerk von Herzog & de Meuron ins Licht — das Fotostudio Frei in Weil am Rhein (1981/82). Es gilt als Schlüsselprojekt der Architekturgeschichte, geriet jedoch zunehmend in Vergessenheit und entging nur knapp dem Abriss. Die Ausstellung erzählt die Geschichte eines Hauses, das über vier Jahrzehnte seine Qualität gerade durch seinen Wandel bewahren konnte.
Im Fokus steht das Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron, Anfang der 80er-Jahre für den Werbefotografen Rolf Frei errichtet. Der erste gewerbliche Bau des international gefeierten Büros zeigt wesentliche Merkmale ihrer späteren Haltung: präzise Verwendung einfacher Materialien, sorgfältige Lichtführung und ein anpassungsfähiges Raumgefüge. Dachpappe und Holz dominieren die Fassaden — das urbane Nebeneinander verschiedener Materialien wird hier gespiegelt.
Mit der Transformation durch das Architekturbüro studio ne aus Basel unter der Leitung von Florian Stroh (2023-2025) wurde die Geschichte erstmals gesamthaft aufgearbeitet. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Stroh entsteht, zeigt nun die Entstehung, Nutzungen, Gefährdung und architektonische Transformation des Hauses. Fotografien, Pläne, Skizzen und Archivmaterial bilden die Erzählebene.
Aus dem Archiv von Herzog & de Meuron konnten viele Originalunterlagen, wie handgezeichnete Skizzen und Ausführungspläne, ausgeliehen werden. Ergänzt werden diese durch Dokumente von Rolf Frei, studio ne, dem Stadtarchiv Weil am Rhein und weiteren Leihgeber:innen. Besonders bedeutsam ist die Vielstimmigkeit fotografischer Perspektiven, die in der Ausstellung Platz finden: Die Dokumentation von Rolf Frei (Bauphase/Fertigstellung), der Architekten selbst, Aufnahmen der renommierten Fotografin Margherita Spiluttini, die dokumentarische Begleitung der Transformation durch Florian Stroh, sowie die umfassende Würdigung des japanischen Fotografen Daisuke Hirabayashi nach Abschluss der Arbeiten.
Zur Ausstellung erscheint bei Park Books die Publikation «Fotostudio Frei», herausgegeben von Florian Stroh. Erstmals publizierte Bilder aus Archiven und neue Fotografien verdichten sich darin zu einer vielschichtigen Bildfolge. Begleitet wird diese von einem Gespräch zwischen Jacques Herzog, Rolf Fehlbaum und Niklas Maak über die Entstehungszeit, Gegenwart und das Weiterleben eines Gebäudes nach dem Ablegen seines ursprünglichen Zwecks.
Eine Zusammenarbeit mit Florian Stroh von studio ne aus Basel.
Eine neue Ausstellung im Museum im Bellpark rückt ein spannendes Frühwerk von Herzog & de Meuron ins Licht — das Fotostudio Frei in Weil am Rhein (1981/82). Es gilt als Schlüsselprojekt der Architekturgeschichte, geriet jedoch zunehmend in Vergessenheit und entging nur knapp dem Abriss. Die Ausstellung erzählt die Geschichte eines Hauses, das über vier Jahrzehnte seine Qualität gerade durch seinen Wandel bewahren konnte.
Im Fokus steht das Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron, Anfang der 80er-Jahre für den Werbefotografen Rolf Frei errichtet. Der erste gewerbliche Bau des international gefeierten Büros zeigt wesentliche Merkmale ihrer späteren Haltung: präzise Verwendung einfacher Materialien, sorgfältige Lichtführung und ein anpassungsfähiges Raumgefüge. Dachpappe und Holz dominieren die Fassaden — das urbane Nebeneinander verschiedener Materialien wird hier gespiegelt.
Mit der Transformation durch das Architekturbüro studio ne aus Basel unter der Leitung von Florian Stroh (2023-2025) wurde die Geschichte erstmals gesamthaft aufgearbeitet. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Stroh entsteht, zeigt nun die Entstehung, Nutzungen, Gefährdung und architektonische Transformation des Hauses. Fotografien, Pläne, Skizzen und Archivmaterial bilden die Erzählebene.
Aus dem Archiv von Herzog & de Meuron konnten viele Originalunterlagen, wie handgezeichnete Skizzen und Ausführungspläne, ausgeliehen werden. Ergänzt werden diese durch Dokumente von Rolf Frei, studio ne, dem Stadtarchiv Weil am Rhein und weiteren Leihgeber:innen. Besonders bedeutsam ist die Vielstimmigkeit fotografischer Perspektiven, die in der Ausstellung Platz finden: Die Dokumentation von Rolf Frei (Bauphase/Fertigstellung), der Architekten selbst, Aufnahmen der renommierten Fotografin Margherita Spiluttini, die dokumentarische Begleitung der Transformation durch Florian Stroh, sowie die umfassende Würdigung des japanischen Fotografen Daisuke Hirabayashi nach Abschluss der Arbeiten.
Zur Ausstellung erscheint bei Park Books die Publikation «Fotostudio Frei», herausgegeben von Florian Stroh. Erstmals publizierte Bilder aus Archiven und neue Fotografien verdichten sich darin zu einer vielschichtigen Bildfolge. Begleitet wird diese von einem Gespräch zwischen Jacques Herzog, Rolf Fehlbaum und Niklas Maak über die Entstehungszeit, Gegenwart und das Weiterleben eines Gebäudes nach dem Ablegen seines ursprünglichen Zwecks.
Eine Zusammenarbeit mit Florian Stroh von studio ne aus Basel.
Eintrittspreis
10 / 8 CHF



