Carmen Indergand-Bira & Simon Vogel
«Ikonen - Bildhafte Worte». Doppelausstellung. Hinterglasmalerei
Carmen Indergand-Bira, Kriens
Bildende Künstlerin, Mal- und Kunsttherapeutin
Geboren und aufgewachsen in Rumänien
Dankbar für eine schöne Kindheit in Rumänien und glücklich, Schweizerin geworden zu sein
Zu meiner Person
Meine Annäherung an der Bildenden Kunst begann im Jahr 1992, drei Jahre nach der politischen Wende in Rumänien. Mein erstes Bild war eine Hinterglasikone. Später studierte ich in Bukarest Malerei und Restauration. Doch auch heute setzt mich das Malen von Hinterglasikonen mich in Verbindung mit meinen Wurzeln in Rumänien, wo sie zum kulturellen Erbe zählt. Die Hinterglasbilder erzählen Geschichten aus einer Welt, die uns an frühere Zeiten erinnert.
Durch meine gestalterische Arbeit kommuniziere ich mit den betrachtenden Personen und lade sie ein, über seine Welt, seine Herkunft und seine Ziele nachzudenken. Ich hole meine Inspiration im täglichen Leben. Meine Emotionen, genährt aus einem Mix von Sinneseindrücken aus der Aussenwelt und seelischem Erleben, setze ich mit Farben und Formen ins Bild.
Rumänische Hinterglasmalerei
Die rumänische Hinterglasikone spiegelt das Aufeinandertreffen der östlichen und der westlichen Kultur. Der Geburtsort der Hinterglasikone liegt irgendwo in den Hügeln Siebenbürgens, einem Gebiet mitten in Rumänien, das von der Kultur der deutschen Minderheit geprägt wurde.
In den rumänischen Hintergalsikonen sind Themen aus dem Neuen sowie aus dem Alten Testament dargestellt. Daneben gibt es viele Sujets mit Heiligen, insbesondere mit Schutzpatroninnen und Schutzpatronen. Die Kompositionen der Hinterglasikonen sind von den klassischen Ikonen aus Byzanz inspiriert. Die Maltechnik (Eitempera aufs Glas) hingegen kam aus dem Westen.
Die rumänischen Hinterglasikonen wurden von den ungeschulten Bauern gemalt. Die rumänischen Hinterglasikonen sind in naiver Manier gemalt. Sie waren ein Nebenverdienst neben der Landwirtschaft. Oft waren ganzen Familien in den Prozess der Gestaltung und Herstellung der Ikonen involviert.
Homepage: ausdrucksmalen-luzern.ch
Simon Vogel
Für mich ist das Schreiben von Ikonen eine meditative Gebetstechnik. Es bedeutet, das Evangelium Strich für Strich abzuschreiben und dabei in einen persönlichen Dialog mit den biblischen Figuren und Heiligen zu treten. Seit 2022 widme ich mich dieser Kunstform, wobei mein Fokus auf der Styloapokerie liegt – einer modernen Technik mit Ähnlichkeiten zur traditionellen Wachsmalerei (Enkaustik). Dazu kommen je nach Motiv verschiedene Vergoldungstechniken. Nach dieser besonderen Methode lasse ich meine Ikonen auf Holz entstehen.
Carmen Indergand-Bira, Kriens
Bildende Künstlerin, Mal- und Kunsttherapeutin
Geboren und aufgewachsen in Rumänien
Dankbar für eine schöne Kindheit in Rumänien und glücklich, Schweizerin geworden zu sein
Zu meiner Person
Meine Annäherung an der Bildenden Kunst begann im Jahr 1992, drei Jahre nach der politischen Wende in Rumänien. Mein erstes Bild war eine Hinterglasikone. Später studierte ich in Bukarest Malerei und Restauration. Doch auch heute setzt mich das Malen von Hinterglasikonen mich in Verbindung mit meinen Wurzeln in Rumänien, wo sie zum kulturellen Erbe zählt. Die Hinterglasbilder erzählen Geschichten aus einer Welt, die uns an frühere Zeiten erinnert.
Durch meine gestalterische Arbeit kommuniziere ich mit den betrachtenden Personen und lade sie ein, über seine Welt, seine Herkunft und seine Ziele nachzudenken. Ich hole meine Inspiration im täglichen Leben. Meine Emotionen, genährt aus einem Mix von Sinneseindrücken aus der Aussenwelt und seelischem Erleben, setze ich mit Farben und Formen ins Bild.
Rumänische Hinterglasmalerei
Die rumänische Hinterglasikone spiegelt das Aufeinandertreffen der östlichen und der westlichen Kultur. Der Geburtsort der Hinterglasikone liegt irgendwo in den Hügeln Siebenbürgens, einem Gebiet mitten in Rumänien, das von der Kultur der deutschen Minderheit geprägt wurde.
In den rumänischen Hintergalsikonen sind Themen aus dem Neuen sowie aus dem Alten Testament dargestellt. Daneben gibt es viele Sujets mit Heiligen, insbesondere mit Schutzpatroninnen und Schutzpatronen. Die Kompositionen der Hinterglasikonen sind von den klassischen Ikonen aus Byzanz inspiriert. Die Maltechnik (Eitempera aufs Glas) hingegen kam aus dem Westen.
Die rumänischen Hinterglasikonen wurden von den ungeschulten Bauern gemalt. Die rumänischen Hinterglasikonen sind in naiver Manier gemalt. Sie waren ein Nebenverdienst neben der Landwirtschaft. Oft waren ganzen Familien in den Prozess der Gestaltung und Herstellung der Ikonen involviert.
Homepage: ausdrucksmalen-luzern.ch
Simon Vogel
Für mich ist das Schreiben von Ikonen eine meditative Gebetstechnik. Es bedeutet, das Evangelium Strich für Strich abzuschreiben und dabei in einen persönlichen Dialog mit den biblischen Figuren und Heiligen zu treten. Seit 2022 widme ich mich dieser Kunstform, wobei mein Fokus auf der Styloapokerie liegt – einer modernen Technik mit Ähnlichkeiten zur traditionellen Wachsmalerei (Enkaustik). Dazu kommen je nach Motiv verschiedene Vergoldungstechniken. Nach dieser besonderen Methode lasse ich meine Ikonen auf Holz entstehen.



