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Anna Margrit Annen

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«Wo sind die Farben in der Nacht?». Einzelausstellung. Farbinterventionen, Installationen & Video

Seit ihrem Studium an der Schule für Gestaltung Luzern ist Anna Margrit Annen als freischaffende Künstlerin unterwegs. Sie schuf sich einen Namen mit grossformatigen Malereien auf Leinwand. Kontinuierlich dehnte sich ihre Arbeit auf den Raum aus. Es entstanden Objekte und Installationen. Schliesslich erweiterte sie ihr Spektrum mit Videos. Die Grundlage dafür bildete ihr Diplom für audiovisuelle Gestaltung an der Hochschule für Kunst Basel. Hatten ihre Werke früher eine stark zeichnerische Komponente, wurden die Farbe und die reine Malerei immer bedeutsamer.

Premiere in Poesie
In Stans kommen die verschiedenen Aspekte ihres Schaffens in eigens für die Galerieräume entstandenen Arbeiten zusammen. Eine Premiere ist die Präsentation ihrer poetischen Texte, die Anna Margrit Annen als geschriebene Bilder bezeichnet. Es sind feinsinnige Szenen aus dem Alltag, aus der nächsten Umgebung, die durch die lyrische Form konzentriert und veredelt werden. Ein Beispiel aus zwölf Texten: «Rosawolken / beim Sonnenuntergang. / Im Osten der volle Mond. / (Die Nacht wird kalt.)»

Aus solchen Beobachtungen und aus der Wertschätzung des Unspektakulären nähren sich auch ihre bildnerischen Arbeiten. Anna Margrit Annens Malerei zeichnet Situationen aus, setzt ihnen eine künstlerische Krone auf. Ihre Objekte sind aus vermeintlich wertlosen Materialien gefügt. Sie scheinen dem Betrachter, der Betrachterin zu sagen: "Schau hin, nimm dir Zeit, lass dich ein, entdecke Spuren und Zeichen." Ihre Installationen verbinden Zerbrechlichkeit und kraftvolle Präsenz. Anna Margrit Annen richtet den Blick auf das Unscheinbare und gibt ihm eine existenzielle Dimension.

Reiches Wirken
Die Luzerner Künstlerin Anna Margrit Annen hat eine Vielzahl von Ausstellungen gestaltet, Preise und Werkbeiträge für ihr Schaffen erhalten, Atelierstipendien in Berlin und Paris absolviert, Lehraufträge und Gastdozenturen wahrgenommen, zuletzt am Vorkurs der Schule für Gestaltung Bern. Im Zentrum stand und steht die tägliche Auseinandersetzung im Atelier, im Spannungsfeld von Ordnung und Freiheit, von Individuum und Gemeinschaft.

Die Galerie Stans freut sich, dass Anna Margrit Annen vom 25. Mai bis zum 30. Juni 2024 mit ihren Werken in der Galerie Stans zu Gast ist. Sie wird mit ihrer Präsenz den Räumen des hundertfünfzigjährigen Flury-Hauses die Referenz erweisen. Auf diesen Dialog können die Besucherinnen und Besucher der Galerie gespannt sein.

Rahmenprogramm:
Vernissage: Samstag, 25. Mai, von 15.00 bis 18.00 Uhr, Einführung um 16.30 Uhr
Halbzeit: Sonntag, 16. Juni, 16.00 Uhr, Rundgang mit der Künstlerin
Finissage: Sonntag, 30. Juni, 16.00 Uhr

Eintrittspreis

Eintritt frei


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